SPI A&Q
Zukunft und Perspektiven

Projekte in Cottbus

Neue Wege - Cottbus

Das Projekt NEUE WEGE - Cottbus richtet sich speziell an Cottbuser Familien und Familienbedarfsgemeinschaften, Alleinerziehende und Langzeiterwerbslose im ALG II Bezug. Die Maßnahme verfolgt das Ziel, die Beschäftigungsfähigkeit und die soziale Situation der Teilnehmenden zu verbessern, und damit einen Beitrag zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in Brandenburg zu leisten. Dabei soll vor allem auch die Situation und soziale Teilhabe der in den Familienbedarfsgemeinschaften lebenden Kinder verbessert werden. Das Projekt Neue Wege kooperiert mit dem Cottbuser Jobcenter und sämtlichen relevanten kommunalen Fachämtern. Von September 2015 bis Januar 2018 können jederzeit Teilnehmende (auch mit ihren Familien) in die Maßnahme einmünden und betreut werden.

Was ist neu?

NEUE WEGE arbeitet mit einem systemischen Begleitansatz. Zentrales Element der Maßnahme bildet ein individuelles Unterstützungssystem, welches die komplexen, meist unübersichtlichen Lebenslagen der Teilnehmenden (und auch deren Familien) erfasst und bedarfsorientiert eingreift.

Um optimale Erfolge zu erzielen werden alle Teilnehmenden ins Case Management eingebunden. Das Case Management ist eine lösungsorientierte Methode, die die Problemsituation der Teilnehmenden ganzheitlich in den Fokus nimmt. Die gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeiteten Lösungsansätze werden konsequent bei der Umsetzung im Alltag durch den/die Case Manager/in begleitet. Diese Methode wird für den individuellen, gleichermaßen aber auch für den familiären Prozess angewendet. So kann sichergestellt werden, dass jedem Teilnehmenden individuell die bestmögliche Begleitung geboten wird.

Die sozialpädagogische Beratung, Betreuung und Begleitung ist durch ihre Ganzheitlichkeit geprägt. Die Ziele bestehen darin, die Teilnehmenden in ihrer Entwicklung so zu fördern und zu befähigen, dass sie eine realistische Berufsvorstellung und mit der Familie abgestimmte Lebensplanung entwickeln.

Cottbus

Foto © fotolia.de

Wir wollen die Stärkung von Stärken und die Schwächung von Schwächen erreichen. Hierzu entwickeln wir für jeden einzelnen Teilnehmenden einen individuellen sozialen Förderplan. Exemplarisch:

Individuelle handlungsorientierte Hilfen

Persönlicher Förderplan Familienbegleitender Unterstützungsplan
Aufzeigen von möglichen Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt Ist-Analyse in den Bereichen Kinderbetreuung, Familie, Gesundheit, Hobbies etc.
Stärkung von Berufsinteressen Beeinflussung einer positiven Lebenseinstellung/ Auflösung familiärer Problemlagen
Motivation für eine angestrebte Integration in den ersten Arbeitsmarkt, Ausbildung oder Qualifizierung Kooperation mit allen relevanten sozialen Fachdiensten
Fallberatungen zu Teil- oder Vollarbeitszeit in Verbindung mit der Absicherung der Kinder und Akzeptanz durch den Partner in der Bedarfsgemeinschaft Erarbeitung von Konfliktlösungsstrategien und Kriseninterventionen
Anleitung zur Selbstanalyse und -kontrolle etc. Stärkung und Schaffung sozialer Netzwerke etc.

 

Kontakt

NEUE WEGE - COTTBUS
Im Jugendberatungs- und Familienzentrum Haus Jule
Berliner Straße 54
03046 Cottbus

Telefon: 0355 48 66 912
E-Mail:

 

Das Projekt wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mittel des Europäischen Sozialfonds und Bundesmitteln gefördert.

Potsdam Förderung

 

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Neue Wege Cottbus setzt seit 01.02.2018 seine erfolgreiche Arbeit fort

Montag, 05.02.2018 10:17

Nach erfolgreich beendeter erster Förderphase im Projekt „Neue Wege“ in Cottbus startete am 01.02.2018 die Fortsetzung.
Im Förderzeitraum 2018 bis 2020 beraten und unterstützen wir weiterhin Langzeitarbeitslose und Familienbedarfsgemeinschaften auf ihrem Weg zu neuen beruflichen Perspektiven.
Sind Sie Cottbuser/in im ALG II Bezug und suchen dringend „Neue Wege“, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung – wir freuen uns auf Sie.

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SIB Spremberg intensiviert Zusammenarbeit mit ARGE und Jobcenter

Montag, 04.12.2017 10:00

Zielführende Gespräche mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter in Forst haben die gute Zusammenarbeit wiederholt bestätigt. Ausschlaggebend dafür sind nicht nur die mittlerweile über 200 geförderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch die gute Vermittlungsquote. Im Ergebnis begrüßen wir im Projekt SIB – Strukturiert ins Berufsleben ab sofort auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Forst und der näheren Umgebung.

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